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Boden wieder gut machen.
Methoden einer regenerativen Agrarkultur

29. - 31. Januar 2027

Ein Treffpunkt von innovativen Praktikern

Immer mehr Betriebe stehen vor der Herausforderung, mit Trockenheit, Starkregen, hohen Kosten und steigenden Erwartungen aus Gesellschaft und Markt umzugehen. Auf unserem Symposium berichten Landwirtinnen und Landwirte aus der Praxis, welche Maßnahmen für sie funktioniert haben – von Bodenaufbau über Wasserrückhalt bis hin zu vielfältigen Fruchtfolgen oder moderner Weidewirtschaft.

Wir blicken dabei bewusst über den Tellerrand hinaus: Ziel ist es, unterschiedliche Ansätze kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam Wege zu finden, wie Landwirtschaft zukunftsfähig bleiben kann – produktiv, wirtschaftlich tragfähig und ökologisch sinnvoll.

Warum teilnehmen?

  • Erfahrungen aus der Praxis: Betriebe berichten, wie sie mit Herausforderungen wie Trockenheit, Nährstoffeffizienz oder Bodenerosion umgehen.
  • Neue Ideen für den Betrieb: Von Zwischenfrüchten bis Agroforst – viele Maßnahmen lassen sich Schritt für Schritt erproben.
  • Austausch auf Augenhöhe: Hier treffen sich Praktikerinnen und Praktiker, die offen sind, voneinander zu lernen – unabhängig von der Bewirtschaftungsform.
  • Blick in die Zukunft: Wie kann Landwirtschaft Ertrag sichern und gleichzeitig Boden, Wasser und Klima stärken?

Themen
Direktsaat, minimale Bodenbearbeitung, regenerative Landwirtschaft, Gemüsebau, Mulch, Agroforstwirtschaft, Wasserretention, Tierhaltung, Mikrobiome Boden-Pflanze-Tier-Mensch u.v.m.

Für wen ist das Symposium gedacht?
Egal ob konventionell oder ökologisch wirtschaftend: Wer Interesse hat, den eigenen Betrieb widerstandsfähiger zu machen und von den Erfahrungen anderer Landwirtinnen und Landwirte zu profitieren, ist hier richtig.

Stimmen von Teilnehmenden

mit Unterstützung von:

Die Referenten

Corinne Block & Ernest Hoeffel

Ernest Hoeffel bewirtschaftet gemeinsam mit Corinne Block die Domaine de Walbourg im Elsass, einen vielfältigen Bio-Gemischtbetrieb mit Schwerpunkt Charolais-Zucht. Zum Betrieb gehören rund 180 Hektar Dauergrünland und 40 Hektar Ackerland sowie eine Herde von etwa 300 Tieren, darunter 105 Mutterkühe. Über 15 Jahre haben die beiden ein vielfältiges landwirtschaftliches System entwickelt, in dem Rinderhaltung, Grünland und Ackerbau, Hecken und Gehölze, Futtererzeugung, Einstreu und Kompost eng miteinander verbunden sind. Dabei dienen die Gehölze nicht nur der Biodiversität und dem Mikroklima, sondern liefern auch Futter und Einstreumaterial. Der daraus entstehende Mist wird kompostiert und wieder auf die Flächen zurückgeführt. Ziel ist eine hohe Futterautonomie, möglichst geschlossene Nährstoffkreisläufe und ein widerstandsfähiger Betrieb. Ihr innovativer und mehrfach ausgezeichneter Ansatz macht die Domaine de Walbourg zu einem Pionierbetrieb für die Verbindung von produktiver Tierhaltung, Bodenfruchtbarkeit und Biodiversität. Ernest und Corinne verstehen ihre Wirtschaftsweise dabei als einen „Pakt mit der Natur“ – mit dem Anspruch, landwirtschaftliche Produktion und lebendige Ökosysteme miteinander zu verbinden.

Franz Grötschl

Der Familienbetrieb bewirtschaftet rund 60 Hektar Ackerland und 15 Hektar Wiesen und hält etwa 60 Milchkühe. Grötschl setzt auf vielfältige Fruchtfolgen, Getreidegemenge, Zwischenfrüchte und Streifenanbau mit dem Ziel, den Boden ganzjährig bedeckt zu halten. Ein zentrales Element ist seine selbst entwickelte Form der Direktsaat: Begrünungen werden nur oberflächlich abgeschert und als Mulchdecke belassen, in die anschließend die Folgekultur gesät wird. Auf Pflug, chemischen Pflanzenschutz und intensive Bodenbearbeitung verzichtet er vollständig. So fördert er Bodenleben, Humusaufbau und Biodiversität. Seine Erfahrungen gibt Grötschl unter anderem über den Verein „Boden Leben“, in Online-Formaten und bei Feldtagen auf seinem Betrieb weiter.

Felix Riecken

Nach seiner Ausbildung auf einem konventionellen sowie einem biodynamischen Betrieb und einem Auslandsjahr in Neuseeland studierte er drei Jahre lang Ökologische Agrarwissenschaften in Witzenhausen. Konventionell geprägt und biodynamisch inspiriert, wurde die Dürre des Jahres 2018 für ihn zum entscheidenden Impuls, sich intensiv mit Agroforstsystemen auseinanderzusetzen. Die Verbindung von moderner, effizienter Landwirtschaft mit dem Anspruch, Ökosysteme im Einklang mit der Natur zu kultivieren, führte ihn schließlich zur regenerativen Landwirtschaft. In ihr sieht er ein zukunftsfähiges Modell der Lebensmittelerzeugung, das Boden, Pflanzen, Tiere und Menschen gleichermaßen in den Mittelpunkt stellt. Seither arbeitet er auf dem Familienbetrieb Rieckens Eichhof daran, die Regeneration der Böden durch das Zusammenspiel von Bäumen, Rindern und Menschen voranzubringen. Neben der praktischen Arbeit engagiert er sich in Verbänden wie DeFAF und EARA, in der Öffentlichkeitsarbeit, im Wissenstransfer und in der Weiterentwicklung regenerativer Ansätze.

Alfred Grand

Als Biobauer und Unternehmer ist Alfred Grand ein international anerkannter Pionier der regenerativen Landwirtschaft. Gemeinsam mit Leopold Fischer führt er die erfolgreiche VERMIGRAND Naturprodukte GmbH (wurmbasierte Bioerden und -dünger) . Seine GRAND FARM und der GRAND GARTEN – der die Region mit über 70 Gemüse- und Kräuterarten versorgt – dienen gleichzeitig als globaler Forschungs- und Demonstrationsbauernhof. So gehört die GRAND FARM als einer von nur 13 weltweiten Leuchtturmbetrieben zum exklusiven Netzwerk der Universität Wageningen. Als von der EU-Kommission ernannter Mission Soil-Botschafter prägt er die europäische Bodengesundheit aktiv mit. Seine Innovationskraft spiegelt sich in zahlreichen Preisen wider: Gewinner des ERDREICH PREISES (2024), Auszeichnung als TOP50FARMER in Europa (2025) sowie Finalist bei den EU Organic Awards und den Bio Austria Awards (2026).

Urs Mauk

Urs Mauk ist ausgebildeter Gemüsegärtner mit abgeschlossenem Studium der ökologischen Agrarwissenschaft. Nach 5 Jahren in der Praxis als Betriebsleiter hat er sich mit ReLaVisio als Berater, Referent und Unternehmer selbständig gemacht. Auf seinem Youtbe Kanal ReLaVisio zeigt er Betriebsbeispiel regenerativen Handels. Auf MarketGarden.de findet sich alles rund um Market Gardening und mit soildiagnostix.com ist er an der Digitalisierung in Landwirtschaft beteiligt. Seit 2026 betreibt er den Paradisgarten https://derparadiesgarten.com/ ein Market Garden als Selbsternte SoLaWi. Seine Passion gilt dem regenerativen Landbau, der Bodenfruchtbarkeit. (Humus)aufbau unserer Böden, Etablierung eines produktiven Agrarökosystems und Profitabilität bei hoher Lebensqualität sind dabei die tragenden Säulen.

Reto Minder

ist Meisterlandwirt und bewirtschaftet einen vielseitigen landwirtschaftlichen Betrieb mit den Schwerpunkten Ackerbau, Gemüsebau und Tabak. Bereits seit 1997 setzt er konsequent auf Direktsaat und gehört damit zu den Pionieren der konservierenden Landwirtschaft (Conservation Agriculture). Sein besonderes Fachwissen liegt in der Integration von Spezialkulturen in CA-Systeme – ein Bereich, in dem er wertvolle praktische Erfahrung vereint. Seit 2015 engagiert er sich zudem als Präsident von Swiss No-Till. Er bringt seine Expertise aktiv in die Weiterentwicklung nachhaltiger Anbaumethoden ein. Seit 2020 baut er verschieden Kulturkombinationen im Relay Cropping System an. Sein Herzensthema ist die Bodenfruchtbarkeit: Der langfristige Bodenaufbau und die Etablierung nachhaltiger Produktionssysteme stehen im Zentrum seiner Arbeit und seines Engagements.

Ingrid Bauer

seit 20 Jahren beschäftigt Ingrid Bauer sich mit nachhaltigen Systemen in der Landwirtschaft. Mit der Auseinandersetzung eines gesunden Bodens hat alles begonnen. Hier sieht sie große Notwendigkeit und ein Ziel, an Lösungsansätzen zu arbeiten. Aktuell ist sie Dozentin und Fachberaterin für Wirtschaftsdünger Gülle und Güllezusätzen. Seit 2019 hat sie zusammen mit der IG gesunde Gülle ein eigenes Güllelabor entwickelt, was die Milieudarstellung von Gülle und die Ausgasung von Ammoniak unter standardisierten Bedingungen darstellt. Seit 2006 führt sie einen Landhandel mit aktuellen Schwerpunkt Effektive Mikroorgansimen und Biolit.

Andreas Striezel

ist Fachtierarzt für Tierschutz und verfügt über Zusatzqualifikationen in Homöopathie, Akupunktur sowie in der Bestandsbetreuung und Qualitätssicherung beim Rind. Über drei Jahrzehnte leitete er den Großtierbereich eines Zentrums für Tiergesundheit und berät seit 2003 Bioland Bayern zu Wiederkäuern, Tiergesundheit und Tierschutz. Parallel war und ist er als Lehrbeauftragter für Tierwissenschaften, Tiergesundheit und Herdenmanagement an verschiedenen Hochschulen und landwirtschaftlichen Bildungseinrichtungen tätig. Heute ist er Geschäftsführer der Beratungsorganisation „natürlich – tierisch“ und Mitgründer der Tiergesundheit 5.0 gGmbH. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen ganzheitliche Tiergesundheit, Naturheilverfahren, Tierwohl und eine zukunftsfähige Tierhaltung im ökologischen Landbau.

Maarten Sillikens

führte bis zu seinem 30. Lebensjahr gemeinsam mit seiner Familie einen landwirtschaftlichen Betrieb in der niederländischen Provinz Limburg. Dort entwickelte er den ursprünglich spezialisierten Milchviehbetrieb zu einem vielfältigen Gemischtbetrieb mit Grünland, Ackerbau und Gemüse sowie einer deutlich reduzierten Pflanzenschutzmittelanwendung weiter. Anschließend verantwortete er das Management leistungsstarker Milchviehbetriebe in Deutschland und Polen. Auf der Suche nach zukunftsfähigen Alternativen zur intensiven Produktionsweise entdeckte er das Ganzheitliche Management und ist seit 2025 akkreditierter Berater des Savory Institute. Heute begleitet er als unabhängiger Betriebscoach Projekte zur regenerativen Milchproduktion in Deutschland, den Niederlanden und der DACH-Region und unterstützt Landwirtinnen und Landwirte bei der Umsetzung regenerativer Weide- und Grünlandsysteme.

NN

Stefan Schwarzer

ist Physischer Geograf und Permakultur-Designer. Er arbeitete 21 Jahre lang für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) in Genf, wo er sich mit globalen Umweltthemen beschäftigt. Die Verbindung globaler Interessen und Ziele mit lokalen Handlungen, vor allem in Form von einer aufbauenden Landwirtschaft in Anlehnung an die Permakultur, ist eines seiner Hauptanliegen. Er ist Co-Autor der Bücher “Die Humusrevolution” und "Aufbäumen gegen die Dürre" und Initiator des Symposiums “Aufbauende Landwirtschaft” und des Netzwerks "Klima-Landschaften". Er lebt seit Ende 2012 in der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof, wo er auch rein praktisch aufbauende Methoden der Landwirtschaft mit gestaltet.

Burkhard Kayser

ist freiberuflicher Berater für nachhaltige Landnutzung, Agroforstsysteme und Permakultur-Designer. Er arbeitet seit 1988 praktisch und konzeptionell an Themen zur aufbauenden Landwirtschaft, die er in anschaulicher Form in Beratungen, Planungen und Fortbildungen vermittelt.

Programm

Worum es uns geht

Neue Wege

gehen

Die aufbauende Landwirtschaft ist ein System von Prinzipien und landwirtschaftlichen Praktiken, bei denen der Aufbau der Bodenfruchtbarkeit und die Erzeugung gesunder und nährstoffreicher Lebensmittel die höchste Priorität haben. Sie betrachtet natürliche Systeme in ihrer Ganzheit und in ihrer Komplexität. Ihre Praktiken erfolgen in Kooperation mit der Natur. Des Weiteren befähigt sie Landwirte, wieder selbstständig Beobachtungen und Analysen durchzuführen, und ermöglicht somit die Erfahrung von Selbstwirksamkeit.

Die aufbauende Landwirtschaft ...

  • verbessert die Bodenfruchtbarkeit,
  • steigert die Artenvielfalt in den lokalen Ökosystemen,
  • beeinflusst positiv das Kleinklima und führt damit zu verbesserten Wachstumsbedingungen,
  • und ermöglicht somit bessere und stabilere Ernten.
  • Außerdem schafft sie durch kleinstrukturierte, vielfältige und artenreiche Strukturen wieder ästhetische und wertvolle Kulturlandschaften.

PFLUGLOSE BODENBEARBEITUNG

MINIMALE BODENBEARBEITUNG

DIREKTEINSAAT

UNTERSAATEN

PFLANZEN-VITALISIERUNG

ROTTESTEUERUNG

MISCHKULTUREN

MARKET GARDEN / BIO-INTENSIVER GEMÜSEANBAU

AGROFORSTSYSTEME

HOLISTISCHES WEIDEMANAGEMENT

KEYLINE DESIGN

WASSERMANAGEMENT

SOLIDARISCHE LANDWIRTSCHAFT

GESCHLOSSENE KREISLÄUFE

Die Natur - eine aufbauende Kraft
Der Natur wohnt eine beeindruckende Kraft inne: die der Entwicklung hin zu immer größerer Differenzierung, zu mehr Vielfalt und Fülle, zu höherer Fruchtbarkeit - eine Kraft des Aufbaus.

Anbau zwischen Aufbau und Raubbau
Vor etwa 10‘000 Jahren begannen die Menschen mit der Landwirtschaft – und damit begann eine Geschichte des wiederholten Aufbaus und Zusammenbruchs vieler großer Zivilisationen. Der Verlust der wertvollen Oberschicht - Stichwort Bodenerosion - spielte beim Niedergang dieser Kulturen fast immer eine entscheidende Rolle. Heutzutage kommen Probleme hinzu wie Nitrate im Grundwasser, Verlust der Artenvielfalt, Verlust an genetischer Vielfalt bei unseren Kulturpflanzen oder eine hohe Nutzung und Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen. Die in der Natur innewohnenden Kräfte zum Aufbau von Ressourcen (Boden, Biomasse, Vielfalt) haben wir in der Landwirtschaft noch nicht genügend verstehen und einsetzen gelernt; im Gegenteil, wir haben viele Ressourcen gestört und übernutzt.

Nachhaltig ist nicht genug
Um die großen Verluste an Boden, Vegetation und Biodiversität wieder auszugleichen und gestörte Kreisläufe (Stickstoff, Phosphor, Kohlenstoff, Wasser) wieder zu schließen, muss man mehr nachwachsen lassen als man verbraucht. Einfach nur erhalten reicht nicht. Am besten, man verbraucht gleichzeitig weniger und lässt mehr nachwachsen. Die Belastungen von Umwelt und Menschen reduzieren sich dadurch, die Natur kann sich entfalten. So kann sich eine aufbauende Landwirtschaft entwickeln.

Aufbauende Landwirtschaft
Aufbauende Landwirtschaft ist die Kunst, Nahrungsmittel zu produzieren und dabei gleichzeitig die natürlichen Ressourcen wieder aufzubauen, die Böden zu verbessern und zu beleben, Wasser zurückzuhalten, Tieren Lebensraum zu bieten und vieles mehr. Aufbauende Landwirtschaft heißt, dass wir uns an der aufbauenden Kraft der Natur orientieren und in Partnerschaft mit ihr Landbaupraktiken entwickeln, um zukünftigen Generationen Lebensgrundlagen in aller Vielfalt und Fülle zu schaffen, die ihnen eine freie Entfaltung ermöglicht.

 

Wie das gehen kann, ist das Thema des Symposium Aufbauende Landwirtschaft.

Ort und Rahmen des Symposiums

Gemeinschaft Schloss Tempelhof
Tempelhof 3
74594 Kreßberg (Baden-Württemberg)
Das mehrtägige Symposium bietet neben Informations- und Diskussionseinheiten Einblick in die Arbeit der Landwirte im ökologisch und innovativ arbeitenden Betrieb Schloss Tempelhof. Hier sind die Gärtnerinnen und Landwirte dabei, einen Hoforganismus mit einem ganzheitlichen Ansatz aufzubauen: Der Feld- und Gemüsebau bettet sich ein in einen geschlossenen Kreislauf aus Samenproduktion, Anbau, Ernte, direkte Verarbeitung und Veredelung vor Ort, Konsum in der Gemeinschaft, Verkauf im eigenen Hofladen, regionalen Bioläden und Restaurants sowie Abfallverwertung. 50 verschiedene Gemüsearten sind im Anbausortiment und versorgen mehr als 140 Menschen mit dem System der „Solidarischen Landwirtschaft“ (CSA – Community Supported Agriculture). Beim Anbau stehen folgende Techniken im Vordergrund: Minimalbodenbearbeitung, weitgehender Verzicht auf den Einsatz von Traktoren im Gärtnereibetrieb, die Mischkulturpraxis (“Market Garden”), Humusaufbau, Nutzung verschiedener Kompost-Präparate, zunehmend die Integration von Teichen und Agroforstsystemen sowie Nutzung eines Keyline-Pfluges. Ziel der Arbeit ist auch, eine vielfältige, essbare Landschaft zu gestalten und Nahrungsmittel im Dorf zu produzieren.

 

Stimmen von Teilnehmenden

Initiatoren und Organisatoren

Organisiert wird das Symposium von Stefan Schwarzer in Zusammenarbeit mit Burkhard Kayser.

Stefan Schwarzer ist Physischer Geograf und Permakultur-Designer. Er hat über 20 Jahre lang für das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) in Genf gearbeitet, wo er sich mit globalen Umweltthemen beschäftigt hat. Die Verbindung globaler Interessen und Ziele mit lokalen Handlungen, vor allem in Form von einer aufbauenden Landwirtschaft in Anlehnung an die Permakultur, ist eines seiner Hauptanliegen. Er ist Co-Autor der Bücher “Die Humusrevolution” (2017), “Aufbäumen gegen die Dürre” (2023) und „Gesundheit beginnt im Boden“ (2025) und Initiator des Symposiums und der Webinar-Reihe “Aufbauende Landwirtschaft” und des Netzwerkes "Klima-Landschaften". Er lebt seit Ende 2012 in der Lebensgemeinschaft Schloss Tempelhof, wo er auch rein praktisch aufbauende Methoden der Landwirtschaft mit gestaltet.

Burkhard Kayser ist freiberuflicher Berater für nachhaltige Landnutzung, Agroforstsysteme und Permakultur-Designer. Er arbeitet seit 1988 praktisch und konzeptionell an Themen zur aufbauenden Landwirtschaft, die er in anschaulicher Form in Beratungen, Planungen und Fortbildungen vermittelt.

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